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Hilfe Aktiv e.V.
Mai 2004
(20.5.2004)
Liebe Freunde und Wohltäter,

Ich schreibe, um euch allen für die Hilfe bei der Einkleidung der Kinder für das neue Schuljahr zu danken. Uwe Köther gab uns 80.000 Baht von euren Spenden als Anfang. Fast alle unsere Kinder mit AIDS gehen in diesem Jahr in die Schule. Das neue Schuljahr begann am Montag, den 17. Mai. Es waren lange Sommerferien. Kein schlechtes Gewissen mehr gegenüber den Kindern: "Wo gehst du hin? Kann ich mitkommen?" Alle bis auf 14 Kinder gehen in die Schule. Wir haben auch eine ganze Menge unserer Racker im Kindergarten, wofür sie im letzten Jahr noch zu krank waren. Es ist wie bei anderen Familien, aber wir haben viel mehr Kinder. Daher sind unsere Rechnungen für Kleider und Bücher sehr hoch. Wir haben gerade zwei dreijährige Mädchen und einen vierjährigen Jungen aufgenommen. Alle drei haben AIDS und TB, und ein kleines Mädchen ist noch mit einer Gürtelrose im Krankenhaus. Das bringt unsere AIDS-Bevölkerung auf 54 Kinder. Die Regierung wird uns nächste Woche noch 3 siebenjährige Jungs bringen. St. Patrick beheimatet 16 Waisenknaben (ohne AIDS) und im Mädchenheim leben 32 Kinder.

Wir haben schon die Baupläne für ein Gebets- und Meditationszimmer auf dem Sarnelligelände. Die Kinder lernen in der Schule Joga und Meditation, und sie sollten einen Platz zur Ausübung im Sarnelli Haus haben. Das Geld für den Bau und die Fenster wurde schon gespendet. Wir warten mit dem Baubeginn auf das Ende der Monsunzeit, wahrscheinlich bis Ende Oktober. Die Nonnen von St. Paul de Chartres gaben uns das Geld für das Gebäude. Das sind diejenigen, denen die Schule hier in Viengkhuk gehört.

Am Sonntag vor drei Wochen sind die meisten Kinder auf einen Ausflug nach Pattaya gefahren (Am Golf von Thailand südöstlich von Bangkok) . Die Babies und Kleinkinder waren nicht dabei, und natürlich auch nicht die sieben in Quarantäne. Sie waren zweimal in einem Einkaufzentrum zum Spielen, Karusselfahren und - Pizzaessen! Wir hatten in diesem Jahr einen Bus gemietet. Die Kinder hatten eine tolle Zeit beim Schwimmen und Rund-um-Sattessen.

Es ist drei Wochen her seit wir erfuhren, daß Pater Dick Strass, der mir hier geholfen hat und der ein großartiger Kamerad, Möbelschreiner und Koch ist, Lungenkrebs hat, und jetzt hat der Krebs Metastasen im Gehirn gebildet. Wir sind verzweifelt. Dick wurde 10 Tage im Krankenhaus bestrahlt und nach einem Tag Ruhe hat ihn Pater Leo Travis zur Fortsetzung der Therapie nach Hause gebracht. Wir hoffen und beten für das Beste. Im letzten Jahr sagten die Leute im Kardinal Bernardin Krebszentrum, daß die Ärzte von Samitivej fälschlicherweise bei Dick Lungenkrebs diagnostiziert haben. Es sieht so aus, als ob DIE sich getäuscht hätten.

Noch einmal, ich danke euch vielmals für eure Freundlichkeit! Gott segne euch!

In Dankbarkeit
Father Shea
54 Briefe von Pater Shea auf 54 Seiten, gehe zu Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
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